Stadterweiterungen

Die Erste Stadterweiterung war die, die auf die Trockenlegung des Schlossweihers und das Abreißen der Stadtmauer zwischen Ober- und Himmelstor erfolgte.
Zwischen 1685 und 1721 entstanden Weiherwiese und Kreuzgasse, die so genannte Vorstadt.
Das letzte Gebäude dieser barocken
Stadterweiterung unter Georg August Samuel wurde 1750 gebaut.

Nach dem Tod Georg Augusts (1721) verlor Idstein an Bedeutung. Die Bevölkerung wuchs nur langsam, die vorhandenen Häuser wurden durch Um- oder Anbau an die neuen - bescheidenen - Erfordernisse angepasst.
Zwischen 1787 und 1870 hatte sich die Anzahl der Wohnhäuser kaum verändert: 210 gegenüber 211.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm die Bautätigkeit merklich zu. Brauerei Merz (1828) und die Lederfabrik Landauer-Donner (1850) waren die ersten größeren Industriekomplexe, die “Ludwigsbahn” (ca. 1880) brachte Aufschwung und die “Gründerjahre” (nach 1871) wirkten auch im Städtchen.

 

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